Willkommen beim Kantonalverband Bernischer Samaritervereine

Delegiertenversammlung vom 6. Mai 2017 in Münsingen
Neuerungen im Samariterwesen - nichts ist mehr wie es war    

Diskussionslos haben die Stimmberechtigten an der Delegiertenversammlung des Kantonalverbandes Bernischer Samaritervereine (KBS) im Schlossgut in Münsingen allen Traktanden zugestimmt. Stark herausgefordert werden die Samariter durch unzählige Neuerungen.  

„Im letzten Jahr sagte ich mir oft: Was einem nicht umbringt, macht einem stark“, hielt die Kantonalpräsidentin Doris Wolf rückblickend fest. Das 2016 habe sie wie in einem Labyrinth erlebt. „Nichts ist im Samariterwesen mehr, wie es einmal war.“ Die Neuerungen im Bildungsbereich, die Einführung der neuen Jugendkaderausbildungen, des digitalen Lehrmittels sowie die Neudefinition des Kurswesens sind nur einige der Projekte, die zu einem enormen Innovationsschub geführt haben, welcher für die Kantonalverbände, die Vereine wie auch für die Zentralorganisation eine grosse Herausforderung darstellten. Doris Wolf bekundete offen, dass sie sich beim Schweizerischen Samariterbund (SSB) mit ihren Einwänden nicht immer beliebt gemacht habe. Sie hofft, dass sich im Jahr 2017 doch noch Verschiedenes klären wird und alle im Labyrinth das Ziel erreichen. „Ich hoffe einfach, dass der Weg der gegangen werden muss, auch der richtige ist“. Anita Tenhagen, Vicepräsidentin des SSB betonte, dass sie die Gradlinigkeit der Berner Kantonalpräsidentin schätze: „Für den Zentralvorstand ist es wichtig, mit den Kantonsvertretern und den Mitgliedern an der Basis direkt in Kontakt zu treten.“ Mit den Neuerungen seien strategische Meilensteine für die Zukunft und für eine langfristige Planung gelegt worden. Sie fügt an, dass sich der Zentralvorstand bewusst sei, dass verschiedene Änderungen noch an Kinderkrankheiten leiden: “Zum Teil stehen noch einzelne, sehr zarte Bäume herum und gemeinsam müssen wir nun daran arbeiten, dass diese zu einem schmucken Wald werden.“ Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass es mit viel Herzblut zur Samaritersache gelinge, die hochstehenden Dienstleistungen, welche die Samaritervereine erbringen, aufrecht zu erhalten. Regierungsstatthalter Christoph Lerch überbrachte die besten Grüsse des Kantons und betonte: „Bei Grossveranstaltungen ist für uns ein Sicherheitskonzept unabdingbar. Aufgrund der guten Erfahrung, die ich gemacht habe, kann ich dies jeweils „gsorgets gä“, wenn ich weiss, dass die Samariter vor Ort sind“.  

57‘000 Stunden Sanitätsdienst  

Die Anzahl der Samaritervereine hat im letzten Jahr wiederum abgenommen, so dass zurzeit im Kanton Bern noch 150 Vereine tätig sind, denen 3‘230 Mitglieder angehören. Mit freudigem Applaus wurde der neu gegründete Samariterverein Neuenegg willkommen geheissen. An 1‘387 Veranstaltungen leisteten die Samariterinnen und Samariter im Kanton Bern Sanitätsdienst, wobei sie gemeinsam während 57‘062 Stunden im Einsatz standen. Dazu kommen noch 121 Ernstfalleinsätze. Hermann Grünig wurde mit bestem Dank für die geleistete Arbeit als Kassier verabschiedet. Ein Dank wurde auch an Rolf Imhof ausgesprochen, der nach fünf Jahren das Amt als Leiter der Fachgruppe Jugendarbeit abgibt. Die Delegiertenversammlung wurde durch den Samariterverein Münsingen organisiert, welcher in diesem Jahr sein 125jähriges Bestehen feiern kann. Bei einem genüsslichen Nachtessen und Unterhaltung mit den Mountain Drummers klang der Abend gemütlich aus.    

Wahlen:

Die Präsidentin Doris Wolf sowie die bisherigen Mitglieder des Kantonalvorstandes und der Aus- und Weiterbildungskommission wurden einstimmig wiedergewählt. Als Kassierin wurde Anita Brönnimann von Lyss gewählt. Das Amt des Leiters Finanzkommission übernimmt neu Rolf Imhof aus Rüegsauschachen. Ursula Lehmann aus Rüdtligen wird als neues Mitglied in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission gewählt. 

Christine Mader




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Präsentation



Impressionen Jugendlager 2016 finden Sie hier  



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Letzte Aktualisierung: 08.05.2017