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Delegiertenversammlung vom 5. Mai 2018 in Aarwangen

SSB muss Kosten einsparen

Die Stimmberechtigten an der Delegiertenversammlung des Kantonalverbandes Bernischer Samaritervereine (KBS) haben allen Traktanden zugestimmt. Aufgrund des finanziellen Engpasses müssen beim Schweizerischen Samariterbund (SSB) Kosten eingespart werden.

Diskussionslos haben die Vertreterinnen und Vertreter der 147 Samaritervereine an der Delegiertenversammlung des KBS in der Mehrzweckhalle Sonnhalde in Aarwangen alle Traktanden genehmigt. Nach reger Diskussion wurde auch dem Antrag des Samaritervereins Burgdorf, dass abwesende Vereine pro Stimmkarte 20 Franken an die Organisation der Delegiertenversammlung leisten, zugestimmt. Im Kanton Bern wurden in diesem Jahr 54 Samariterinnen und Samariter mit der Henry-Dunant-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Schweizerischen Samariterbundes, geehrt.
Die Kantonalverbandspräsidentin Doris Wolf hielt in ihrem Jahresbericht fest: "Es ist wichtig, dass wir Samariter zusammenrücken und uns vereinsübergreifend stärken, um die bei den umliegenden Vereinen vorhandenen Ressourcen zu nutzen, denn nur gemeinsam sind wir stark!" 
André Gautschi überbrachte die besten Grüsse von der Interregionalen Blutspende SRK AR und betonte: "Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit sind und bleiben bei der Blutspende elementar".

Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten

Theresia Imgrüth Nachbur, Mitglied des Zentralvorstandes SSB, freute sich über die rege Jugendbewegung im Kanton Bern. Sie informierte, dass aufgrund der finanziellen Situation im SSB diverse Veränderungen anstehen: "Die Samariter liegen dem Zentralvorstand aber an Herzen. Deshalb sind wir daran, verschiedene Finanzierungsstrukturen zu suchen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Kantonalverbänden eine Lösung zu suchen"!

Gabriela Seiler, Gemeindevertreterin von Aarwangen, würdigte die Arbeit des Samaritervereins Aarwangen-Schwarzhäusern, der in diesem Jahr sein 125jähriges Bestehen feiern kann. Mit dem Auftritt der Helpgruppe "Aarehüpfer", die bereit seit zehn Jahren besteht, zeigte der Samariterverein Aarwangen-Schwarzhäusern, dass der Nachwuchs in den "Startlöchern" steht. Bei einem gemütlichen Essen und gemütlichem Beisammensein klang die Delegiertenversammlung aus.

Christine Mader